FlowConnect
Integration von Workflow,
Kommunikation und Fachanwendung

     
         
In FlowConnect können betriebliche Prozesse, Abläufe und Eskalationskonzepte, in die eine Vielzahl von Mitarbeitern und Organisationseinheiten unabhängig von räumlichen Gegebenheiten eingebunden sind, nachvollziehbar und effizient gesteuert, abgewickelt und überwacht werden. Über Intranet und Internet kann sich jeder der am Prozess Beteiligten von jedem PC oder Notebook, bedarfsweise auch über den Datendienst der Mobilfunknetze, in den laufenden Prozess einbinden.
Bei dem Betrieb von Anlagen und Netzen, für die eine hohe Verfügbarkeit und schnelle Reaktion auf Störungen gewährleistet sein muss, ist es unumgänglich, die betrieblichen und organisatorischen Regelungen zu optimieren, diese gezielt anzuwenden und die Einhaltung konsequent zu kontrollieren. Für diese Anforderungen wurde FlowConnect entwickelt.
 
       
Über eine benutzergesteuerte Anmeldung erhält der Anwender nach seinem Login alle für ihn relevanten Informationen angezeigt, und zwar nach definierbaren Kriterien wie Priorität und Wartezeit selektiert und sortiert. Die zu bearbei­tenden Vorgänge werden über rote Schaltflächen signalisiert. Mit Hilfe einer auf einem zentralen Server laufenden Applikation, der Workflow Engine, werden alle Vorgänge erfasst. Gemäß der für den Prozess spezifizierten Ablaufregelungen werden den betreffenden Organisationseinheiten und Mitarbeitern die durchzuführenden Aktivitäten zugewiesen. Hierbei lassen sich Abwesenheit oder zu lange Reaktionszeiten auf Meldungen erkennen; bei einer solchen Eskalation wird die Aktivität an einen anderen Bearbeiter oder eine andere Organisationseinheit.
       
         

       

Meldungs- und Alarmierungsfenster von FlowConnect

       
         
Soweit für die Abwicklung der Aufgaben spezielle Anwendungen wie Netz- und Anlageninformationssysteme zur Information oder Dokumentation einbezogen werden, können z. B. die mit einer Störung in Zusammenhang stehenden Objekte nach deren Lokalisierung und Feststellung an das Troubleticket angebunden werden. Damit kann sich jeder Mitarbeiter, der nachfolgend in den Prozess eingebunden ist, ohne umständlichen Navigations- und Selektionsaufwand, direkt in den betreffenden Anwendungssystemen die relevanten Informationen wie:
  • GIS-Infomationen zur Anfahrt des Standortes,
  • FM-Informationen mit Stationsplänen, Grundrissplänen, Geräteaufstellung,
  • Betriebsdaten und technische Daten zum gestörten Objekt

anzeigen lassen.

       
         
       

Direkte Verknüpfung zu Anwendungen des Facilitymanagements

       
         
Die Schnittstelle zwischen FlowConnect und den einbezogenen Anwendungssystemen wird mit einem integrierten, modular aufgebauten Kommunikationsserver eingerichtet, an den sich die betreffenden Anwendungssysteme über Plugins (DDE, OLE, COM, CORBA, etc.) einfach anbinden lassen.
       
         
       

Direkte Verknüpfung zu Anwendungen mit Sach- und Topographiedaten

       
         

Damit eine möglichst sichere Informationsweiterleitung stattfindet, und zwar auch unabhängig vom Zugriff auf die Anwendung selbst, kann jede Aktion durch Senden von Fax-, Email-, Voicemail- und SMS-Nachrichten begleitet werden. So werden Mitarbeiter auch mobil erreicht: Nach Empfang der SMS können sich die Mitarbeiter mit ihrem Notebook mittels des mobilen Datendienstes via Internet über die genauen Eckdaten für den durchzuführenden Auftrag informieren und die weiteren Aktionen initiieren und auslösen.
Das Senden von Fax-, Email-, Voicemail- und SMS-Nachrichten kann für relevante Aktionen automatisch vorgegeben oder im Einzelfall vom Anwender initiiert werden.
Mit den speziellen Sicherheitsmechanismen von FlowConnect unterliegt der Zugriff auf die Daten durch die Anwender einer ständigen Kontrolle. Der Anwender hat dabei ausschließlich Zugriff auf die Daten seines Zuständigkeitsbereiches.
Mit den oben beschriebenen Kommunikationskomponenten qualifiziert sich FlowConnect insbesondere für zeitkritische Abläufe in Systemen und Organisationen mit ausgedehnter und komplexer Infrastruktur, wobei mit der WEB - basierten Anwendung unternehmensübergreifende Prozesse gleichermaßen bedient werden können.

       
       

Workflowdefinition mit dem Designeditor

       
         
Die Definition der Abläufe, der zuständigen Bearbeiter, der einzugebenden Informationen und Dokumente sowie der Prioritäten richtet sich nach den für den Gesamtprozess definierten Ablauf- und Organisationsstrukturen. Für verantwortliche Administratoren oder Projektleiter steht ein Auswertungssystem zur Verfügung, mit dem sich Historien der Meldungs- und Vorgangsbearbeitungen anzeigen, auswerten und dokumentieren lassen.
       
         
       

Anzeige der Bearbeitungsschritte einer Meldung

       
         
Leistungsmerkmale:        

Mit FlowConnect erzielen Sie maximale Effizienz und Betriebssicherheit:

Automatische und zeitgenaue Benachrichtigung der verantwortlichen Mitarbeiter

Normgerechte Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Abläufe gemäss ISO 9001

Eskalationsmechanismen

Schneller Überblick über alle am Arbeitsplatz anstehenden Tätigkeiten

Priorisierungsmöglichkeiten für Sonderprozesse

Terminüberwachung für einzelne Abwicklungsschritte

Die Kommunikation mit anderen Desktopanwendungen ist über Schnittstellen, wie DDE oder OLE (z. B. mit MS-Office Anwendungen, GIS-Systemen wie GeoMedia, GeoMedia Professional, Geomedia WebMap, AutoCAD/AutoCAD-Map) vorgesehen. Schnittstellen sind implementierbar.

Klar geregelte Verantwortlichkeiten für alle Arbeitsvorgänge

Bereitstellung aller für die Bearbeitung notwendigen Informationen und Dokumente

Zentral und schnell einzurichtende Vertretungsregelungen

Automatische Weiterleitung an Vertretungen bei Abwesenheit

Integration aller üblichen Kommunikationsdienste zur Erhöhung der Zustellsicherheit

Systemvoraussetzungen:

Clientkomponente: Standard PC mit Internetbrowser und Internet- und/oder Intranetzugang

Serverkomponente: Webserver mit Workflow Engine und Oracle Datenbankserver, optional Parallelserver für Oracle und Workflow Engine